Seit 1100 Jahren tragt diese Gegend der mittleren Halbinsel von Peleponnes den Namen Mani . Mani teilt sich in einen nordlichen und einen sudlichen Teil. In der sudlichen Mani befindet sich auch die “Prosiliaki” Mani, wo es steile Berghange gibt die bis ans Meer reichen, eine der schonsten und wildesten Gegenden Griechenlands. Genau hier, in der “Prosiliaki” Mani, ungefahr 4 1/2 Autostunden von Athen entfernt, befindet sich “Porto Kagio”, “der Hafen der Wachteln”, ein naturlich enstandener Hafen, der seit dem Altertum Schiffen einen Zufluchtsort bietet.
Sie konnen zu Fuss dem Pfad folgen, der zur Mundung der Bucht fuhrt. Dort steht seit 1858 die christliche Kirche vom Heiligen Nikolaus, sowie der Leuchtturm des Hafens. Von dort kann man den Blick auf das weite blaue Meer geniessen.
Porto Kagio errinert an einen See umgeben von Bergen, ein Platz mit himmlischer Stille und Ruhe.An dem gegenuberliegenden Berghang liegen zwei Siedlungen, Monastiri und Axilleios (Burg) die von einer Mauer umgeben ist. Etwas weiter unterhalb befindet sich die Siedlung Neoria, die im Altertum ein Schiffshafen war.
Von Porto Kagio aus kann man die Burgstadt von Vatheia besuchen, eine Siedlung die hinreissend ist fur ihre Architektur und Aussischt. Es lohnt sich die steinbepflasterten Wege entlang zu gehen und aus der Nahe die Burgturme zu bewundern. Ungefahr zehn Autominuten entfernt befindet sich die Kokkinogeia, eine Gegend fur diejenigen die Antiquitaten lieben. In Kokkinogeia befindet sich der Tempel des Poseidon von Tenaros und die archaologischen Ausgrabungen der alten Stadt Tenaros. Nach einer Sage befindet sich dort das Tor zur Unterwelt. Sie konnen ebenfalls in den kristallklaren Gewassern der Gegend schwimmen und fur diejenigen, die das Bergwandern lieben, gibt es einen Pfad der zur Halbinsel Tenaros fuhrt, der sudlichste Zipfel des europaischen Festlandes. Sie konnen auch Gerolimenas besuchen wo es einen Felsen gibt, der so gigantisch ist, dass es einem die Sprache verschlagt. Dort kann man gut seinen Kaffee oder abends ein Glas Wein geniessen. Naturlich konnen Sie auch Areopolis besuchen, die Hauptstadt von Mani, und die der Sage nach dem Gott des Krieges gewidmet ist. Es handelt sich um die Stadt, in der 1821 auf dem Hauptplatz die Flagge der Griechischen Revolution gehisst wurde. Mit steinbepflasterten Wegen und traditionell erbaut, unberuhrt von der Zeit, ist diese Stadt ideal fur Ausfluge und Einkaufe. Zwischen Areopolis und Gerolimenas befinden sich die Diros-Hohlen, die zu den schonsten der Welt gehoren.
Letztendlich ist es ein Muss die maniatischen lokale Gerichte zu probieren, wie Lalagia (gebratener Teig), Siglino (gerauchertes eingesalzenes Schwein) und Wurste in verschiedenen Variationen gekocht. Sie konnen ebenfalls in Porto Kagio frischen Fisch und marinierte Sardellen essen, einzigartig im Geschmack da das Meer der Lakonischen Bucht, reich an Salz und Kalzium, fur seine leckeren Fische bekannt ist.
In Mani bietet Ihnen jeder Tag neue Erfahrungen, abwechselungreiche Landschaften, Farben und Geschmacke werden Sie begeistern und entzucken.
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